Nikolausbesuch bei der Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch

 

An seinem Namenstag kam der Heilige Nikolaus vorbei und brachte für jeden Tagesgast eine kleine Aufmerksamkeit, in Form von „Äpfel, Nuss und Mandelkern“ in seinem großen Sack mit. Die Tagesgäste begrüßten ihn fröhlich mit dem Lied: „Lasst uns froh und munter sein“.

 

Der Nikolaus (Hans Gfell) hatte auch sein goldenes Buch dabei, in dem er einiges notiert hatte. Er  wusste von den Eigenheiten der Tagesgäste zu berichten und stellte vor allem die Stärken der einzelnen heraus. So sind einige Sänger und Musiker unter den Anwesenden, die immer wieder gerne die anderen Gäste mit Vorträgen unterhalten und andere, die gerne zur Musik tanzen. Da gibt es Gäste, die gerne basteln, damit die Tagespflege-Räume schön geschmückt sind, vor allem während der Advents- und Weihnachtszeit. Manche helfen gerne bei der Küchenarbeit, schälen Äpfel oder Gemüse oder decken den Tisch usw. Natürlich sind auch Gäste dabei, die gerne ihre Ruhe haben, ebenso wie diese, die gerne Sport im Fernsehen anschauen oder andere, die früher gerne gewandert sind und auch heute noch ausgedehnte Spaziergänge machen. Auch mancher Gast, der sehr zufrieden mit sich und anderen ist, gerne lacht und damit andere ansteckt oder jene, die immer darauf bedacht sind, dass alle gut versorgt sind, wurden hervorgehoben. St. Nikolaus hatte für jeden freundliche und persönliche Worte gefunden. Bei Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen strahlten die Augen der Gäste mit der Weihnachtsbeleuchtung um die Wette. Auch St. Nikolaus hat der Besuch gefallen, denn er versprach, im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederzukommen. Für dieses Versprechen gab es wiederum lauten Beifall und ein Lied zum Abschied.

 

Bilder: Pfeifer


"Ausbildung und Interesse für einen Beruf in der Altenpflege wecken"

 

Unter diesem Motto stand der Besuch des einjährigen Berufskollegs Gesundheit und Pflege II der Helene-Lange-Schule, Mannheim bei der Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V.

 

In der Tagespflegeeinrichtung werden pflegebedürftige Menschen, auch Menschen mit Demenz, die noch zu Hause leben, tagsüber betreut, um die Angehörigen zu entlasten. Die Tagespflegegäste werden durch einen Fahrdienst morgens zum gemeinsamen Frühstück abgeholt und am frühen Abend wieder nach Hause gebracht. Während ihres Aufenthalts gibt es individuell auf die Interessen der Gäste zugeschnittene Angebote, es stehen aber auch gemütliche Ruheräume bereit, in die sich die Gäste zurückziehen können und es wird gemeinsam gegessen. Auch um die Grund- und Behandlungspflege kümmern sich die Mitarbeiter. Somit ist die Tagespflege ein sehr abwechslungsreiches Arbeitsfeld in der Altenpflege.

 

Und genau dieses durften die Schülerinnen und Schüler einen Vormittag hautnah erleben und so die vielfältigen Aufgaben der Alltagshelferinnen und Pflegekräfte kennenlernen und die im Unterricht erworbenen Kenntnisse in der Praxis vertiefen.

 

In Kooperation mit den Fachlehrerinnen I. Hegner, J.Krämer und M.Wittur organisierte Pflegedienstleitung Martina Müller einen interessanten, abwechslungsreichen und informativen Vormittag, an dem sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte neues und spannendes aus der Praxis lernten. Besonders das ganzheitliche Konzept der Pflegeplanung verdeutlichte allen Beteiligten die vielfältigen Kompetenzen über die eine Pflegekraft durch die veränderten Anforderungen heute verfügen muss und eröffnete somit den Schülerinnen und Schülern eine neue Perspektive auf den Pflegeberuf.

 

Interesse für einen Beruf in der Altenpflege wurde hierdurch sicherlich geweckt und auch der erste Schritt hin zu einer langfristigen Bildungspartnerschaft der Tagespflege Wiesloch mit der Helene-Lange-Schule wurde getan. Weitere Besuche sind bereits in Planung ebenso wie die Kooperation hinsichtlich Praktika, die verpflichtender Bestandteil der Ausbildung des 1BK2P sind.

 

 

Bild: Jan A. Pfeifer


Bestnote für die Sozialstation

Die Kirchliche Sozialstation Wiesloch e.V. wurde im November 2015 durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg geprüft und erhielt im Gesamtergebnis die sehr gute Note 1,1. Es wurde die jährliche routinemäßige Qualitätsprüfung in die  Bereiche  Pflege, ärztlich verordnete pflegerische Leistungen, Dienstleistung, Organisation und Kundenzufriedenheit durchgeführt.

Nach dem Zufallsprinzip wurden Klienten mit Pflegestufe ausgewählt und einzeln vor Ort geprüft. Dabei wurden die erbrachten Leistungen und die dazugehörige Dokumentation geprüft. Die Klienten wurden von den Prüfern einzeln befragt.

Das Gesamtergebnis ist im Internet unter www.pflegelotse.de einzusehen.


Verbesserung der Lebensqualität im Alter

Der Verein GeWieWa e.V. veranstaltete eine bemerkenswert gut besuchte 3-teilige Fortbildung für ambulante und vollstationäre Pflegekräfte aus Einrichtungen im Raum Wiesloch/Walldorf. Das Ziel der Veranstaltungsreihe war es, einen Beitrag zur verbesserten Qualität in der palliativ-geriatrischen Versorgung zu leisten. Im Mittelpunkt stand dabei die Erweiterung der pflegerischen Kompetenz im Bereich Schmerzmanagement. Teilnehmer aus fünf verschiedenen stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen können ab jetzt zukünftig als Ansprechpartner und wichtige Schnittstelle zwischen Arzt, Patient und Angehörigen beim Thema "Schmerz" einen wichtigen Beitrag zur verbesserten Versorgung und Steigerung der Lebensqualität von älteren Menschen leisten.

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Dr. H. Bergdolt)

Bilder: Jan A. Pfeifer / Februar 2014


Kirchliche Sozialstation Wiesloch e.V.: Sparkasse Heidelberg macht durch eine 5.000 Euro-Spende ein neues Dienstfahrzeug möglich

Komfortabel ist er, der neue Wagen vom ambulanten Pflegedient der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V., der durch die 5.000 Euro-Spende der Sparkasse Heidelberg möglich gemacht wurde.

 

Und mit dem zusätzlichen Dienstfahrzeug sei ein lange gehegter Wunsch wahr geworden, sprach der Vorsitzende Eduard Wolf seinen herzlichen Dank aus. Mobilität sei ein wichtiges Thema, sagte Sparkassen-Regional-direktor Michael Thomeier, denn dadurch würden Wartezeiten für die pflegebedürftigen Menschen vermieden. Von einer großen Erleichterung sprach Christa Albrecht als Leiterin der Tagespflege. Mit dem Wagen werden die Pflegebedürftigen morgens abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht. Auch für die Demenzgruppe kann der PKW genutzt werden, wenn die stundenweise Betreuung durch examinierte Pflegekräfte für ein gehöriges Stück Entlastung bei den Angehörigen sorgt. In Kürze soll auch noch das Sparkassen-Logo das Fahrzeug zieren.

August 2013